Yes I Do: Plötzlich verlobt

Es ist etwas unfassbar schönes und wunderbares, für mich unerwartetes geschehen. Etwas unvorstellbar Großes. Jochen hat mich gefragt, ob ich seine Frau werden möchte. Ob wir den restlichen Weg gemeinsam gehen, fest verbunden und auch auf dem Papier vereint. Als Team gemeinsam jede Hürde meistern. Ich bin plötzlich verlobt.

Überglücklich habe ich selbstverständlich und nervös, aber bestimmt und sicher „Ja!“ gesagt. Wir lagen uns in den Armen und hatten uns gefreut, fest und glücklich! Heimlich hatte ich schon eine Weile auf die Frage der Fragen gehofft, dennoch war ich vollkommen aus der Bahn geworfen und doch überrascht.

Ab sofort werde ich nicht mehr nur Freundin und Partnerin sein, nein man nennt mich nun Verlobte. Ich werde Ehefrau und freue mich wahnsinnig auf das vor uns liegende Abendteuer! Ich kann nicht in Worte fassen wie stolz ich bin Jochens Frau werden zu dürfen.

19.04.2018 – verlobt.

„Ja!“ gesagt, und dann?

Wir hatten den Abend natürlich genossen, lecker gegessen und auf unsere Liebe angestoßen. Den neuen, vor uns liegenden Abschnitt begrüßt und uns des Lebens gefreut. Aber was nun? Sollen wir die Neuigkeiten gleich verkünden und in die Welt schreien oder uns noch einen Moment nur für uns freuen? Den Augenblick genießen bevor sämtliche Fragen auf uns einprassen?

Beginnt sofort die Planung der Hochzeit? Wann fängt man an sich darüber Gedanken zu machen, wie legt man los und was möchte man überhaupt? Eine ganz neue Erfahrung, Gefühlschaos. Am liebsten möchte man sich sofort in die Planung stürzen, aber irgendwie möchte man den Moment noch genießen. Greifen und ein bisschen für sich selbst festhalten.

Schließlich beginnt man langsam die Frohe Botschaft zu verkünden, da das Gefühl aktuell so Groß ist, dass du es ohnehin nicht alleine tragen kannst, du musst es teilen, jemandem erzählen. Außerdem sieht man dir das Glück und deinen Stolz genau an. Und da ist auch noch dieser wunderschöne Ring der dich nun täglich durch den Tag begleitet.

All deine Lieben freuen sich ehrlich und man erhält immer mehr Fragen. Gibt es schon ein Datum? Wo wollt ihr feiern und wie groß ist die Gesellschaft? Nimmst du seinen Namen an? Viele Fragen die dich zwingen mit der Planung zu beginnen. Aber genau das ist etwas wunderbares. Plötzlich erhält man einen kleinen Leitfaden wo man beginnen soll.

Glück erfüllt stürzt man sich ins mindmapping, gleichen sich die Ideen und Vorstellungen des großen Tages, hat man bereits ein ähnliches Bild der Hochzeit vor Augen oder muss man erst Kompromisse finden?

Das Grundgerüst passt und wir sind zum Glück in allen Punkten bisher einer Meinung. Wir haben das selbe Verständniss einer erfüllten und schönen Feier. Uns hat ein selbst angelegter Hochzeitsordner gut geholfen all unsere Ideen und Wünsche zusammen zu tragen. Mittlerweile ist der Ordner unersetzlich, denn er beinhaltet viele Informationen, unsere Gästeliste, Ideen, Verträge und Banketmappen unserer Dienstleister. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie wir ein so aufwendiges Event ohne diesen Ordner planen könnten!

Möchtest du meine Frau werden? – Ja, natürlich!

Wie war es denn bei eurer Verlobung? Habt ihr euch direkt ins Getümmel und in die Planung gestürzt oder hattet ihr das Glück den Moment ganz für euch auszukosten?

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